Vorbereitungen einer Begegnung: Babelsberg 1983
Meine besonderen Erinnerungen an unsere Begegnungen gehen
zurück
in die Jahre 1983 und 1984. Nach mehreren Treffen in Flecken-Zechlin
bei
Erhard und Helga sollte nun eine andere Stadt angesteuert werden. So
war
denn Potsdam dazu auserkoren worden. Wie man zu tiefsten DDR-Zeiten
dazu
improvisieren
musste, haben wir
damals gelernt. Der Tagungsort: das Gemeindehaus war ja für uns
als Gemeindeglieder noch einfach zu reservieren. Aber wie sollte man
etwa 50 Personen unterbringen und vor allem beköstigen? Viele
freundliche Gemeindemitglieder halfen uns bei dem ersten Problem des
Unterbringens.
Aber wo war die Gaststätte, die so viele Menschen versorgt? Monate
vorher horchten wir uns um und fragten bei den wenigen Gaststätten
an.
Wir erreichten tatsächlich für 2 Mittagsmahlzeiten, dass uns
die
Gaststätten die Versorgung zusagten. Und dann kamen mehr
Anmeldungen für unser Treffen als wir vorher hatten reservieren
können. Ich erinnere mich, wie unsere Katharina mit den
jüngeren Teilnehmern zu uns
nach Hause ging und für alle Eierkuchen gebacken hat!
In Erinnerung geblieben sind mir weitere Erlebnisse: Frau Lohr, die Frau unseres damaligen Generalsuperintendenten, führt uns durch Sanssouci. Und unser Pfarrer Domrös sang mit uns die Gesänge von Taizé. Ein wolkenbruchartiger Gewitterregen, der die Straßen nahezu unpassierbar machte, behinderte an einem Abend den Heimweg. Helmut musste mehrfach mit dem Trabi Taxidienste für unsere Gäste leisten.
Weil im Jahre 1983 alles so gut klappte, durften wir im nächsten Jahr noch einmal die Begegnung organisieren